Universität Bonn

Botanische Gärten

City Nature Challenge: Entdecke die Artenvielfalt in deiner Stadt

Aktionstage vom 24. bis 27. April 2026

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Wiesenhummel (Bombus pratorum) © U. Sobick

Worum geht's?

Vom 24. bis 27. April beteiligen sich Menschen weltweit am Natur-Wettbewerb der Städte und Regionen. Die City Nature Challenge zählt zu den weltweit größten Citizen-Science-Projekten und lädt dazu ein, die Natur in der eigenen Umgebung bewusst zu entdecken und zu dokumentieren. Die Challenge startet am Freitag, den 24. April um 0:01 Uhr und läuft bis Montag, den 27. April um 23:59 Uhr. Anschließend ist noch bis zum 10. Mai Zeit, die Beobachtungen bei iNaturalist hochzuladen.

Wir laden Sie ein, wie beim Bioblitz im Juni 2025, die wildlebende Artenvielfalt in den Botanischen Gärten, in Ihrem eigenen Garten und im gesamten Bonner Stadtgebiet zu dokumentieren. Machen Sie mit!

Logo der City Nature Challenge
© CNC

So funktioniert's:

  • App iNaturalist herunterladen, z.B. bei Google Play oder im Apple App Store und kostenlos registrieren
  • Garten erkunden und Tiere, Pilze, Flechten, Moose, Pflanzen fotografieren und über iNaturalist hochladen
  • jede Beobachtung, die zwischen dem 24. und 27. April in den Botanischen der Universität Bonn oder im Bonner Stadtgebiet gemacht wurde, zählt für den Wettbewerb

Wichtig:

  • Nur wildlebende Tiere und Pflanzen suchen
  • Tiere nur fotografieren, nicht stören oder fangen
  • Beete nicht betreten, Pflanzen nicht beschädigen

Termin-Hinweis: 

Am Freitag, 24. April, um 16 Uhr laden wir Sie zu einer kurzen Einführung ein. Wir stellen Ihnen im Rahmen einer kleinen Gartenführung die App iNaturalist vor und zeigen Ihnen, wie Sie damit die Artenvielfalt entdecken und dokumentieren können.

Treffpunkt: Haupteingang, Eintritt frei

Fragen & Antworten

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Europäische Sumpfschildkröten (Emys orbicularis) am Melbweiher © U. Sobick

Die City Nature Challenge ist eine globale, zeitlich begrenzte Aktion, bei der Städte und Regionen im spielerischen Wettbewerb versuchen, so viele Arten wie möglich zu beobachten und zu bestimmen. Sie findet jedes Jahr im Frühling statt. Dabei eine Smartphone-App verwendet, mit der man Fotos machen, hochladen und so die Tier- und Pflanzenarten bestimmen kann. Die bei der City Nature Challenge erhobenen Daten werden für wissenschaftliche Zwecke und für den Naturschutz verwendet.

Weitere Infos gibt es zum Beispiel bei Wikipedia.

Es gibt verschiedene Apps und Plattformen für die Erfassung und Bestimmung von Tieren und Pflanzen. Die bekanntesten Apps sind iNaturalist und ObsIdentify. Beide funktionieren ähnlich. 

Wir laden Sie ein iNaturalist zu verwenden. Warum? Wir verwenden diese App auch persönlich und haben damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht - und wir nutzen iNaturalist um die Artenvielt in den Botanischen Gärten langfristig zu dokumentieren.

Grundsätzlich ja. Jede Beobachtung über Apps wie iNaturalist, ObsIdentify oder Flora Incognita fließt in große Datenportale zur biologischen Vielfalt und kann wissenschaftlich ausgewertet werden.

Aber: Für die City Nature Challenge vom 24. bis 27. Juni 2026 werden nur die Beobachtungen gezählt, die mit der App iNaturalist gemacht werden. 

Wichtig ist nur, dass Sie die Beobachtung mit iNaturalist im Zeitraum vom 24. bis 27. Juni im Bonner Stadtgebiet machen und hochladen. Dann wird ihre Beobachtung automatisch erfasst. 

Hinweis: Manchmal erfassen Handys den Standort nicht ganz genau. Wenn der Punkt oder der Radius teilweise außerhalb der Stadtgrenze liegt, kann es sein, dass Ihre Beobachtung nicht angezeigt wird. Sie können Ihre Beobachtung aber auch noch nachträglich bearbeiten und den Standort manuell korrigieren.

Ja. Über die Webseite von iNaturalist kann man sich ein Konto anlegen und auch dort Beobachtungen hochladen. Wichtig ist nur, dass die Beobachtungen im Zeitraum der City Nature Challenge (24.-27.04.2026) und in den Botanischen Gärten oder im Bonner Stadtgebiet gemacht wurden.

Ja. Sie haben bis zum 10. Mai Zeit, Ihre Beobachtungen hochzuladen oder die Bestimmung zu bearbeiten. Wichtig ist nur, dass die Aufnahme tatsächlich im Wettbewerbs-Zeitraum, also zwischen dem 24. und 27. April gemacht wurde. Der Zeitstempel in ihrer Foto- oder Audiodatei ist dafür ausschlaggebend.

Nein, die Tiere dürfen nicht gefangen oder gestört werden. Erlaubt ist nur das Fotografieren mit Handy oder Kamera. Bitte beachten Sie dabei auch unsere Gartenordnung: Auf den Wegen oder Rasenflächen bleiben, Beete nicht betreten, Pflanzen nicht beschädigen.

Hinweis: Im Beobachtungszeitraum führen Forschende und Expert*innen Sonderaktionen durch, bei denen Insekten und andere Tiere auch vorübergehend gefangen werden. Dies wird vorab organisiert, etwaig nötige naturschutzrechtliche Genehmigungen werden eingeholt. Fangaktionen auf eigene Faust sind nicht erlaubt.

In unserem Langzeit-Projekt bei iNaturlist können Sie sehen, welche wildlebenden Tiere und Pilze bisher in den Botanischen Gärten beobachtet wurden. Es sind über 1700 Arten, eine enorme Vielfalt!

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