Freundeskreis
Erleben Sie vom 15.-17.05.2026 (Christi Himmelfahrt) eine außergewöhnliche Busreise in eine der artenreichsten Regionen Deutschlands: Zu Beginn erwartet Sie der Botanischen Garten der Uni Marburg mit beeindruckender Historie. Weiter geht es in die Fachwerkstadt Witzenhausen, wo eine Führung Einblicke in die spannende Stadtgeschichte bietet. Im Tropengewächshaus der Uni Kassel gibt es Deutschlands größte Sammlung tropischer Nutzpflanzen zu entdecken und ein Abendessen in besonderem Ambiente. Am nächsten Tag steht eine Wanderung auf dem Premiumwanderweg P9 durch artenreiche Halbtrockenrasen des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land im Programm, die von botanischen Fachkundigen begleitet wird. Mit Glück gibt es diverse Erdorchideen in Blüte zu sehen. Zum Abschluss erwartet die Reisegruppe das Gebrüder-Grimm-Museum, Freizeit in der Innenstadt, sowie die Herkules-Statue und Wasserspiele im Bergpark Wilhelmshöhe. Veranstalter: HortiTours Gartenreisen für den Freundeskreis Botanische Gärten e.V.
Am Samstag, den 13. Juni 2026, erwartet Sie im Mittelmeerhaus des Schlossgartens ein ganz besonderes kulinarisches Erlebnis: Ein 4-Gänge-Menü aus regionalen Produkten, liebevoll zubereitet von Jean-Marie Dumaine, einem renommierten französischen Gourmetkoch, und Jürgen Hühner, Vizepräsident von Euro-Toques Deutschland. Die exquisite Menüzusammenstellung basiert auf frischen Kräutern und bietet Ihnen einen unvergesslichen Genussabend im Botanischen Garten am Poppeldorfer Schloss. Von 18 bis 22 Uhr können Sie in stimmungsvollem Ambiente genießen und sich von der kulinarischen Kunst verzaubern lassen. Eine ideale Gelegenheit, um Freunden oder sich selbst ein besonderes Geschenk zu machen. Das Menü ist wahlweise auch vegetarisch oder vegan erhältlich. Weitere Infos zum Event und Menü, sowie das Formular zur Anmeldung finden Sie im Downloadbereich unten verlinkt. Sichern Sie sich Ihre Plätze für dieses einmalige Event!
Michael Dreisvogt, der Leiter des Arboretum Park Härle, nimmt Sie mit auf die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas, wozu der Park Härle sich zählen darf. Bereits im Frühjahr sind hier Schneeglöckchen, aber auch Cyclamen, die Chinesische Winterblüte und die gelbe Zaubernuss zu finden. Herr Dreisvogt wird Sie überzeugen, dass es auch in den Wintermonaten viel Farbe und Blühendes gibt.
Nicht nur für Nachteulen: Begleiten Sie den Umweltpädagogen Olaf Stümpel (NABU Bonn) auf einem interessanten Spaziergang im Naturschutzgebiet Melbtal, wo Sie viel über diese Waldbewohner und ihre Lebensweise erfahren werden. Führung für Erwachsene.
Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Eulen mit Spiel und Spaß, macht sich die Gruppe auf, die Jäger der Nacht zu finden. Immer wieder stehen wir in Ruhe, um den Ruf zu erlauschen. Vor allem warme Schuhe, Geduld und saubere Ohren sind gefragt. Mit etwas Glück lassen sich auch noch andere Tiere der Nacht finden.
Was braucht es, damit die botanischen Gärten immer in voller Blüte stehen? Begleiten Sie uns hinter die Kulissen und entdecken Sie die technische Raffinesse, die das Pflanzenparadies am Leben hält - von der Heizung über das Gießwasser bis hin zur sanften Vernebelung in den Gewächshäusern. Eine Führung, die zeigt, wie viel Herzblut und Know-how in jedem Blatt stecken.
Seit 1984 ist das Schloss Augustusburg mit dem Schlosspark UNESCO-Welterbestätte. Der Park ist ein typischer, von Bosketten (Baumbestand) umringter barocker Schlosspark nach französischem Vorbild. Ab 1842 gestaltete der Bonner Peter Joseph Lenné große Teile des Parks als englischen Landschaftsgarten, dessen Elemente heute noch den Waldbereich bestimmen. Im Dialog zur Historie und insbesondere zu den früh blühenden Geophyten führen Frau Christiane Winkler, Leiterin des Fachbereichs Wissenschaft in den Brühler Schlössern und PD Dr. Bodo M. Möseler durch die Anlage.
Im Rahmen dieses Workshops lernen Sie die Grundlagen der Gestaltung und Pflege eines Bonsais. Sie erfahren, welche Sämlinge heimischer Baumarten sich zur Bonsai-Erstellung eignen und wie Sie bei der Gestaltung und Pflege vorgehen. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen die benötigten Materialien, z.B. geeignete Jungpflanzen (Sämlinge) und Schalen bereit. Wer eigene Sämlinge verwenden möchte kann diese gerne mitbringen (bis zu einer Größe von ca. 30 cm Höhe). Am Ende des Workshops können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen selbst getopften Bonsai mit nach Hause nehmen. Dieser Workshop ist für Anfängerinnen und Anfänger geeignet, Fortgeschrittene, die z.B. den Kurs im Vorjahr besucht haben, können Ihr Wissen vertiefen.
Was blüht denn da? – Pflanzen bestimmen mit dem Smartphone. Das Smartphone ist heute in immer mehr Bereichen einsetzbar. Auch für die Pflanzenbestimmung stehen verschiedene Apps zur Verfügung. Die Kustodin der Botanischen Gärten, Frau Dr. C. Löhne, stellt einige Apps vor und gibt eine Einführung. Anschließend werden diese anhand von Beispielen im Schlossgarten gemeinsam ausprobiert.
Das Naturschutzgebiet „Koppelstein-Helmestal“, zunächst 1980 als NSG Koppelstein ausgewiesen und 1998 um das nördlich angrenzende Helmestal erweitert, zeichnet sich durch eine hohe Diversität verschiedener, zum Teil gefährdeter Tier- und Pflanzenarten aus. Im NSG sind insgesamt 594 Farn- und Blütenpflanzenarten nachgewiesen. Besonders zu erwähnen sind hier die reichen Orchideenvorkommen, vor allem Arten der Gattungen Orchis und Ophrys (Orchis militaris, Orchis mascula, Dactylorhiza maculata, Himantoglossum hircinum, Neottia ovata, Ophrys apifera und Ophrys holoserica), aber auch verschiedene Reptilien wie Schling- und Ringelnatter oder Eidechsen, darunter auch die seltene Smaragdeidechse (allesamt besonders bzw. streng geschützte Arten). Die Exkursion wird geleitet von Prof. Dr. Eberhard Fischer, Universität Koblenz – Landau. Anfahrt per Bus ab Hörsaal Botanik Nussallee.
Der Botanische Garten ist ein wunderbarer Hort für viele unserer Singvögel aber auch für Spechte, Eulen und den Kuckuck. Bereits vor hundert Jahren wurde die Vielfalt der gefiederten Bewohner des Botanischen Gartens beschrieben. Ob sie Alle aus dieser Zeit noch da sind, oder ob sich mit dem Wandel des Gartens auch die Vogelwelt verändert hat, wollen wir in dem interessanten Rundgang durch den wunderschönen Schlossgarten nun erkunden.
Neben ihrer Hauptfunktion als Bestattungsorte haben Friedhöfe aufgrund ihres oft hohen Alters eine besondere kulturhistorische Bedeutung und dienen vielen Besuchern als „Oasen der Stille“ der innerstädtischen Naherholung. Nicht selten haben Friedhöfe aber auch einen hohen ökologischen Wert, was sich im Vorkommen seltener Tier- und Pflanzenarten wie Gartenschläfer, Hirschkäfer, Fledermäusen und Hirschzungenfarn zeigt. In einem vom LVR geförderten Projekt werden zusammen mit der Stadt Bonn Maßnahmen konzipiert und umgesetzt, die auch dem gewachsenen Anspruch an innerstädtische Grünflächen in Bezug auf ihren Naturschutzwert Rechnung tragen. Ausgewählte Friedhöfe in Bonn sollten so attraktiver für heimische Tiere und als Naturerlebnisräume weiterentwickelt werden.
Schichtwechsel - Die tagaktiven Tiere gehen zur Ruhe. Die Nachtschicht beginnt. Der Umweltpädagoge Olaf Stümpel (NABU Bonn) vermittelt mit Spiel und Spaß umfangreiches Wissen über Fledermäuse und andere Tiere der Nacht. Lassen Sie sich mit auf die Reise zu diesen besonderen Spezies nehmen und sich faszinieren von den spannenden Informationen der „nächtlichen Besucher und Bewohner“.
Der Tag geht - die Jäger der Nacht kommen. Der Umweltpädagoge Olaf Stümpel (NABU Bonn) vermittelt umfangreiches Wissen über Fledermäuse und andere Tiere der Nacht. Lassen Sie sich mit auf die Reise zu diesen besonderen Spezies nehmen und sich faszinieren von den spannenden Informationen der „nächtlichen Besucher und Bewohner“.
Rosen gehörten zu den Lieblingspflanzen der Schwestern Härle und auch heute noch gibt es eine schöne Sammlung ausgewählter alter und moderner Rosensorten im Arboretum. Die Rosen sind in die vielseitigen Pflanzungen des Parks eingebettet und so ergeben sich schöne Kombinationen mit Stauden, Gräsern und den Gehölzen. Lassen Sie sich von unserer Sammlung zu eigenen Pflanzungen inspirieren! Rosen sind mit ihrem tiefen Wurzelsystem übrigens gut an längere Trockenheit angepasst.
Der Rodderberg ist der nördlichste und mit einem Alter von etwa 500.000 Jahren auch der jüngste Vulkan der Region. Sein letzter Ausbruch liegt nur 300.000 Jahre zurück. Der eindrucksvolle, über 50 m tiefe, kreisrunde Krater mit seinen Hängen aus basaltischem Tuff und Schlacke ist ein einmaliges geologisches Denkmal im Süden von Bonn. Lebensrräume: Magerrasen, Glatthaferwiesen Pflanzenarten: Karthäusernelke, Aufrechter Ziest, Sonnenröschen, Berg-Sandglöckchen, Feldmannstreu Tierarten: Schwalbenschwanz, Blauflügelige Ödlandschrecke, Zauneidechse
Der Melbgarten präsentiert sich im Frühling: Bei einem Rundgang geleitet Sie der Leiter des Nutzpflanzen- und Melbgartens, Felix Dominik, durch den Garten und führt Sie zu besonderen Anpflanzungen wie z.B. in der Georgien-Abteilung, den Urwelt-Mammutbäumen im Chinawald aber auch der neu angelegten Streuobstwiese mit alten, regionalen Sorten. Ähnlich wie in den Botanischen Gärten wird auch hier Forschung und Lehre betrieben. Und es gibt immer wieder Neues zu entdecken.
Der Tschanara Teegarden (tscha koreanisch für Tee und nara koreanisch für Land) liegt auf einer geschützten Hanglange in Odenthal-Scheuren, mitten im Bergischen Land. Hier wird seit 1999 Tee angebaut. In der Führung werden folgende Themen behandelt: • Präsentation des Teegartens • Geschichte und Entstehung des Teegartens • Anzucht von Sämlingen und Stecklings Vermehrung • Herausforderungen und Ansprüche der Teekultur in Deutschland • Teeverkostung von eigenen Tees, jeweils 2 Tees: Weiße-, Gelbe, Grüne-, Oolong- und Schwarze Tees.
In den Altenrather Wiesen und um die Tongrube herum ist es in über 20 Jahre der Pflege gelungen, einst einförmige grasgeprägte Intensivweiden in artenreiche Wiesen umzuwandeln. Diese zeigen im Spätsommer einen hohen Anteil blühender Kräuter. In den Heiden und Wiesen im Umfeld des Tongrubenweihers war es die letzten Jahre zunehmend problematisch, die Gehölzsukzession einzudämmen. Um das schutzwürdige Offenland dauerhaft extensiv beweiden zu können, wurden daher 2018 neue Koppeln erreichtet. Mit etwas Glück können wir Wasserbüffel und Ziegen auch bei ihrer Arbeit zusehen. Strecke 2,8 –4 km (je nach Witterung), auf alten Panzerpisten und militärischen Fahrtrassen, ohne größere Steigungen.
Im Herbst findet man in den Wäldern, aber auch auf Grünlandbiotopen unzählige Pilzarten. Sie sind bedeutsam für die ökologischen Zusammenhänge in der Natur, und viele von ihnen sind als Speisepilze nutzbar. Die Teilnehmer*innen erfahren, wie man Pilze bestimmt und welche Umweltbedingungen sie benötigen. Schwerpunkt der Exkursion ist die Information und das Kennenlernen von Pilzarten. Sie dient nicht vorrangig der Sammlung von Speisepilzen.