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Pflanze des Monats November 2015

Szechuanpfeffer

Szechuanpfeffer
Foto: W. Lobin

Der Szechuanpfeffer (Zanthoxylum bungeanum) gehört zur Familie der Rutaceae, den Rautengewächsen, und ist daher mit den Zitrusfrüchten verwandt. Taxonomisch hat er nichts mit schwarzen, weißen oder grünen Pfefferkörnern von Piper nigrum zu tun, aber die Früchte ähneln ihnen so sehr, dass der deutsche Name verständlich ist.

Der lateinische Name Zanthoxylum bedeutet Gelbholz, was für viele der Arten zutrifft. Diese Gattung ist im weiteren asiatischen Raum beheimatet und umfasst über 200 Arten. Mehrere davon werden als Nutzpflanze angebaut. Darunter der Szechuanpfeffer.

Der deutsche Name leitet sich von der chinesischen Provinz Sichuan ab, wo die Pflanze beheimatet ist. Genau wie für die Provinz sind auch verschiedene Schreibweisen in Umlauf.

Beim Szechuanpfeffer handelt sich um einen kleinen, bis sieben Meter hoch werdenden Baum, der sein Laub im Winter verliert. Der Stamm und die Äste sind auffallend bewehrt. Die Pflanze ist getrennt-geschlechtlich und besitzt daher männliche und weibliche Blüten, die relativ unscheinbar sind. Sie stehen zahlreich in Blütenständen. Die Früchte sind klein, leuchtend rot gefärbt und werden als Gewürz benutzt.

Ein Exemplar befindet sich in der Systematischen Abteilung (System 3).

Winteröffnungszeiten (1. November bis 31. März):
Montag - Freitag 10 - 16 Uhr

Dr. Wolfram Lobin


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