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Sammlungen

Pflanze des Monats November 2013

Kalifornische Nusseibe

Kalifornische Nusseibe
Sehr charakteristisch sind die langen Nadeln der Kalifornischen Nusseibe (Torreya californica).
Foto: W. Lobin

Die Kalifornische Nusseibe (Torreya californica) ist ein immergrüner, bis 30 m hoher Nadelbaum. Er ist zweihäusig (dioezisch), d.h. es gibt weibliche und männliche Bäume. Sie gehört in die Familie der Eibengewächse (Taxaceae), von der bei uns nur die Eibe (Taxus baccata) heimisch ist.

Interessant ist, dass die vier Arten der Gattung Torreya nicht in einem zusammenhängenden Gebiet verbreitet sind: eine Art kommt in den westlichen USA, eine weitere im Südosten der USA, eine in Mittel-China und die letzte in Japan vor. Solch ein Areal lässt sich nur als Relikt eines früheren, zusammenhängenden Verbreitungsgebietes erklären. T. californica stammt aus Kalifornien, wo sie in einem kleinen Gebiet im Küstengebirge und der Sierra Nevada vorkommt.

Unsere Kalifornische Nusseibe ist ein besonderer Baum: er wurde um 1900 gepflanzt, hat einen Stammumfang von 2,32 m und erreicht eine Höhe von ca. 17 m. Damit ist er der stärkste und größte seiner Art in Deutschland und trägt das Prädikat „Rekordbaum für Deutschland“. Es handelt sich um ein männliches Exemplar.

Der Baum steht im Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss im hinteren Bereich jenseits des Melbweihers.

Winter-Öffnungszeiten: Montag - Freitag 10 – 16 Uhr.
Schaugewächshäuser Montag – Freitag von 10 – 12 und von 14 – 16 Uhr.
An Wochenenden und Feiertagen sind die Botanischen Gärten geschlossen.

Dr. Wolfram Lobin


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