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Pflanze des Monats Februar 2013

Kalifornischer Lorbeer

Kalifornischer Lorbeer
Die Blüten des Kalifornischen Lorbeers (Umbellullaria californica) sind sehr klein und unscheinbar.
Foto: W. Lobin

Der Kalifornische Lorbeer gehört zu den Lorbeergewächsen (Lauraceae) und enthält in allen Pflanzenteilen ätherische und fette Öle, die beim Echten Lorbeer am bekanntesten sind und die Blätter als Gewürz in unserer Küche benutzt werden. Beim Kalifornischen Lorbeer ist die Konzentration aber deutlich höher, zerreibt man ein Blatt, dann duftet es sehr intensiv nach Lorbeer. Über die Nutzung gehen die Meinungen auseinander, nach einigen Angaben gilt er als giftig, nach anderen kann man die Blätter, wie beim Echten Lorbeer auch, nutzen, muss aber bei der Dosierung als Gewürz sehr aufpassen, um das Gericht nicht zu überwürzen. Man sollte höchstens ein Drittel der Menge nehmen, die man für normalen Lorbeer verwenden würde. In Amerika wird er auch manchmal Headache Tree (Kopfschmerzenbaum) genannt.

Der Kalifornische Lorbeer blüht im Winter und zeitigem Frühjahr, die Blüten sind realtiv klein, cremefarben und daher unscheinbar. Sie stehen aber zu vielen in engen Blütenständen, die dann doch wieder auffällig erscheinen. Er ist immergrün, d.h. die elliptischen Blätter sind auch im Winter zu sehen. Die Gattung Umbellularia ist monotypisch, d.h. es gibt nur eine Art, nämlich U. californica.

Ein schönes Exemplar steht neben dem Pavillion am System im Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss. Es ist ca. 12 m hoch und hat einen Stammumfang von 96 cm. Es wurde 1991 gepflanzt.

Winter-Öffnungszeiten: Montag - Freitag von 10 – 16 Uhr.
An Wochenenden ist der Garten geschlossen.
Schaugewächshäuser montags – freitags von 10 – 12 und von 14 – 16 Uhr.

Dr. Wolfram Lobin


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