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Botanische Gärten der Universität Bonn - Telefon: 49-(0)228-735523 - Telefax: 49-(0) 228-739058 - botgart[at]uni-bonn.de

Das Mittelmeerhaus

BanksiaEs beherbergt im Winter subtropische Pflanzen aus dem Mittelmeergebiet, Südafrika, Kalifornien und Australien.

Im Sommer steht das Haus leer, und die Pflanzen stehen geographisch geordnet in Kübeln um den Gewächshauskomplex im Freien.

Eine besonders wichtige Art ist Sophora toromiro von der Osterinsel, der ab 1960 als in der Natur ausgestorben galt, bis er 1992 in unseren Sammlungen wiederentdeckt wurde.

Außergwöhnlich sind außerdem die vielen großen Kübelpflanzen, von denen die Banksia serrata, der Ölbaum (Olea europaea) sowie eine vom ersten Bundespräsidenten Theodor Heuss 1955 geschenkte Zwergpalme (Chamaerops humilis) besonders erwähnenswert sind.

Ein interessantes Phänomen sind die Feuerpflanzen (Pyrophyten). Unsere großen Banksia serrata gehören auch dazu.

Vor dem Schloss begüßt der Teide-Natterkopf mit seiner auffallenden Blütenkerze die Besucher.

Die wichtigste Sammlung in diesem Gewächshausbereich sind die Arten der Familie Proteaceae (Wunderbaumgewächse). Wir kultivieren zurzeit über 30 verschiedene Gattungen dieser Familie. Die bekannteste ist die Macadamie, deren Früchte in Nussmischungen zu finden sind. Einige Protea und Banksia-Arten werden gerne in Blumengestecken benutzt. Eine der schönsten Arten ist Protea cynaroides.

Die Araukarien sind auf der Südhalbkugel verbreitet. Am häufigsten ist die Südtanne (Araucaria araucana) die man in Bonn mitunter auch in Vorgärten sehen kann. Es gibt 19 Arten, von denen 13 auf Neukaledonien vorkommen. Wir kultivieren 16 Arten dieser spektakulären Pflanzen.