Riesenlilien in den Botanischen Gärten
In den Botanischen Gärten finden sich Riesenlilien unmittelbar neben dem Rhododendron-Rondell (siehe untenstehende Karte).
Das Beet wurde im kühlen Schatten der Eichenbäume angelegt, um die seltene Riesenlilie Cardiocrinum giganteum aus den Gebieten des östlichen Himalaja erfolgreich kultivieren zu können.
Riesenlilien brauchen fünf bis sieben Jahre, bis sie blühfähig sind. Sie bilden dann einen bis 2,50 m hohen Blütenstand mit Dutzenden, etwa 20 cm langen, röhrenförmigen Trompetenblüten aus. Nach der Blüte und dem Samenansatz stirbt die Pflanze und bildet unterirdisch bis zu 10 Tochterzwiebeln aus.
Es gibt neben C. giganteum noch zwei weitere, aber kleine Arten: C. catayanum aus Süd-China und C. cordifolium aus Japan.
Riesenlilien benötigen für ihr gesundes Wachstum humose, durchlässige, aber auch gleichzeitig wasserspeichernde Erdsubstrate. Durch die Firma Stender Spezialerden wurden Teile der Erdmischung zur Verfügung gestellt, um ein geeignetes Substrat zu erstellen.
