Gartengeschichte
Die Geschichte des Nutzpflanzengartens am Katzenburgweg ist eng mit dem Institut für Landwirtschaftliche Botanik der Landwirtschaftlichen Fakultät verbunden, das 1847 als Botanisches Institut der Landwirtschaftlichen Akademie zu Poppelsdorf bei Bonn gegründet wurde. Als 1861 Julius Sachs, ein bedeutender Pflanzenphysiologe, als Direktor berufen wurde, gehörte bereits ein Versuchsgarten dazu. 1867 bezog das Institut das Gebäude an der Meckenheimer Allee 176, wo ein großer Ökonomisch-Botanischer Garten an der Rückseite des Naturwissenschaftlichen Lehrgebäudes entlang des Katzenburgweges angelegt wurde.
1934 erfolgte die Einbeziehung der Landwirtschaftlichen Akademie als 7. (Landwirtschaftliche) Fakultät in die Universität Bonn und der Ökonomisch-Botanische Garten wurde in Landwirtschaftlich-Botanischer Garten umbenannt.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden neue Gewächshäuser gebaut und der Garten umgestaltet, der dann, nach dem bedauerlichen Wegfall von Flächen für Straßenbau, seine heutige Gestalt erhielt.
Am 1. Oktober 2002 wurde der Landwirtschaftlich-Botanische Garten mit dem Botanischen Garten der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät zu einer zentralen Betriebseinheit "Botanische Gärten der Universität Bonn" zusammengelegt und in Nutzpflanzengarten am Katzenburgweg umbenannt.
Professor Wolfgang Franke
Direktoren des Landwirtschaftlich-Botanischen Gartens
- 1861 - 1867 Julius Sachs
- 1867 - 1898 Friedrich August Körnicke
Der Beitrag „Der Poppelsdorfer Forscher Friedrich August Körnicke (1828-1908)“ von Professor Dr. Karl Hammer, Universität Kassel, kann als PDF (283 kB) heruntergeladen werden. - 1898 - 1908 Friedrich Noll
- 1908 - 1939 Max Koernicke (Sohn von F.A. Körnicke)
- 1939 - 1951 Fritz Overbeck
- 1952 - 1968 Hermann Ullrich
- 1968 - 1986 Wolfgang Franke
- 1986 - 2002 Heide Schnabl



