Veranstaltungen
Kartoffel-Aktionswochenende
Samstag, 13. und Sonntag, 14. September 2008
9 - 18 Uhr
Eintritt 2 Euro (ermäßigt 1 Euro)
Samstag und Sonntag
- Ausstellung von etwa 50 verschiedenen Kartoffel-Sorten durch den Verein zum Erhalt der Nutzpflanzendiversität (VEN)
- Am Infostand des Freundeskreises erhalten Sie Informationsmaterial der GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit), Poster und Kartoffeln aus biologischem Anbau des Wiesengutes. Außerdem werden Obst und Säfte verkauft.
- Es gibt Honig aus den Botanischen Gärten
Nur Sonntag
- Für das leibliche Wohl sorgt ab 12 Uhr das Team von Maître Dumaine
- Führungen um 11 und 15 Uhr
Zur Geschichte der Kartoffel
Die Kartoffel stammt ursprünglich aus den Anden (Peru, Bolivien und Ecuador), sie ist aber heute weltweit verbreitet. Sie wurde von den Spaniern bereits kurz nach der Entdeckung Amerikas nach Europa gebracht, wo sie aber 200 Jahre lang als Zierpflanze kultiviert wurde. Erst danach erlangte sie eine wirtschaftliche Bedeutung.
In Deutschland wurde sie zuerst in Preußen in größeren Stil kultiviert, Friedrich der Große musste aber auch hier den Anbau zunächst mit Gewalt durchsetzen. Heute steht die Kartoffel, nach Mais, Weizen und Reis an vierter Stelle in der weltweiten Produktion.
In Italien wurde die neue Frucht „tartuffoli“ in Anlehnung an die Trüffeln genannt, daraus wurde im Deutschen „Kartoffel“, doch bleiben die Namen Erdäpfel, Grundbirnen oder Grumbiere noch lange im Gebrauch.
