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Biodiversität: Pflanzenvielfalt erforschen – erhalten – erleben
GEO-Tag der Artenvielfalt am 9. Juni 2007
Der GEO-Tag der Artenvielfalt findet jährlich am zweiten Samstag im Juni statt. In diesem Jahr ist das Thema dieses Tages „Wiesen und Weiden“. Im ganzen Bundesgebiet beteiligen sich Einzelpersonen, Organisationen und Institutionen mit den verschiedensten Aktionen.
Die Botanischen Gärten Bonn kultivieren auf 10 Hektar Fläche etwa 12.000 Pflanzenarten - also etwa dreimal so viel wie in der gesamten Bundesrepublik von den Alpen bis zum Wattenmeer!
Zum Tag der Artenvielfalt können folgende Materialien heruntergeladen werden:
- Faltblatt: Tag der Artenvielfalt (pdf, 1.165 kB)
- Info: Biostationen (pdf, 2.331 kB)
- Programm-Poster (pdf, 2.131 kB)
An mehreren Stationen können sich Besucher in den Gärten direkt mit pflanzlicher Artenvielfalt beschäftigen, an einem Biodiversitäts-Quiz teilnehmen und Wissenwertes zum Thema ‚mitnehmen’.
Entsprechend den Zielen der Botanischen Gärten Bonn, nämlich Biodiversität: Pflanzenvielfalt erforschen – erhalten – erleben, sind die Gärten ausnahmsweise an diesem Samstag von 9 – 18 Uhr geöffnet.
Es finden zwei Führungen zum Thema Artenvielfalt statt (14 Uhr und 16 Uhr, Treffpunkt an Gewächshäusern).
Programm
Im Eingangsbereich finden Sie auf einigen Poster Informationen über Artenvielfalt im Allgemeinen.
Es besteht für Sie die Möglichkeit, sich anhand von Stationen selber über Artenvielfalt zu informieren: Sechs markierte, sehr unterschiedliche Flächen bieten Gelegenheit, Artenzahlen zu schätzen und damit sichtbar zu machen.
Im Nutzpflanzengarten zeigt ein Schaubeet die Vielfalt einer Nutzpflanze, wir haben den Salat als Beispiel ausgewählt.
Die Artenvielfalt ist vielerorts stark gefährdet: Im Biotop sind die gefährdeten Arten mit einem runden roten Zusatz-Schild „Rote Liste Deutschlands“ versehen. Zählen Sie diese Schilder im Bereich Halbtrockenrasen und Moor.
Ungleiche Verteilung der Artenvielfalt
Die Pflanzenarten sind sehr ungleich verteilt. An einem Beispiel wird dies veranschaulicht:
Die Wälder Sibiriens sind sehr artenarm, auf einem Hektar finden sich dort nur etwa 10 Arten, darunter eine oder zwei Baumarten. In einem ecudorianischen Tiefland-Regenwald hingegen kommen circa 1.000 Arten pro Hektar vor, darunter bis zu etwa 450 Baumarten.

„Aktion Faltertage“
Der BUND e.V. hat ein Projekt ins Leben gerufen, in dem der schleichende Rückgang unserer Tagfalter sichtbar gemacht werden soll. Informationen, wie eine kostenlose Broschüre, werden Ihnen im Eingangsbereich angeboten.
